Felidae e.V. - Katzenverein und Katzenausstellungen - ".$text.""; print ""; break; default: print "Felidae e.V. - Katzenverein und Katzenausstellungen - ".$text.""; print ""; break; } ?> Felidae e.V. - Katzenverein und Katzenausstellungen - <? echo $text ?>
Freuen uns schon sehr auf unsere Int. Rassekatzenausstellung vom 14.03.-15.03.2020 in Rostock !


Felidae e.V. Stand 06.02.2005

┬ž 1

Jedes Mitglied des Felidae e.V. ist berechtigt, einen Zwingernamen zu beantragen. Es sind in der Reihenfolge der Beliebtheit in dem Antrag drei Zwingernamen vorzuschlagen. Der Vorstand bewilligt den ersten Namen, wenn dieser noch nicht im Vereinsunabh├Ąngigen Zentralregister registriert war. Die Eintragung des Zwingernamens wird dem Antragsteller schriftlich best├Ątigt und gilt auf Lebenszeit.

┬ž 2

Mitglieder, die einen Zwingernamen haben, der bereits bei einem anderen Verein gesch├╝tzt ist, m├╝ssen, wenn sie den Namen beibehalten wollen, diesen beim Felidae e. V. zum Zwingerschutz anmelden.

┬ž 3

Der Zwingername muss stets gleich bleibend, entweder vor oder nach dem Eigennamen des Jungtieres, welches in diesem Zwinger geboren wurde, stehen. Bei erworbenen Tieren darf auf keinen Fall der eigene Zwingername verwandt werden.

┬ž 4

Der Zwingername ist bindend f├╝r alle im Haushalt des Mitgliedes lebenden Angeh├Ârigen. Jedes Mitglied kann nur einen Zwingernamen f├╝hren. Ein zweiter Zwingername im gleichen Haushalt ist nur dann gestattet, wenn der Partner eine v├Âllig andere Rasse z├╝chtet.

┬ž 5

Der Felidae e.V. f├╝hrt ein Zuchtbuch, in das jede reproduzierende Katze eines Mitgliedes eingetragen werden muss (hiervon ausgenommen sind Mitglieder deren Zwinger bei einem anderen Verein registriert ist und die vom Felidae e.V. keine Stammb├Ąume beziehen). Registrierungen in anderen Vereinen (parallel und wahlweise) sind ausdr├╝cklich verboten.

┬ž 6

Die W├╝rfe sollten in alphabetischer Reihenfolge benannt werden. Der erste Wurf sollte mit ┬áA beginnen; Q und X k├Ânnen weggelassen werden. Dem gew├Ąhlten Eigennamen kann abweichend von der alphabetischen Reihenfolge die Bezeichnung der Fellfarbe oder ein Adelstitel (als grunds├Ątzlicher Teil des Zwingernamens) vorangestellt werden. Eigennamen d├╝rfen nur einmal innerhalb von zw├Âlf Jahren verwandt werden (Ausnahme: irrt├╝mlich falsche Angabe des Geschlechtes und dadurch bedingte Namens├Ąnderung). Der Titel "Champion", "Int. Ch." usw. ist ebenso wie die Zuchtbuchnummer Bestandteil des Namens.

┬ž 7

F├╝r jede eingetragene Katze erstellt der Felidae e.V. eine Ahnentafel. Oder ┬áExperimental. Ahnentafel. Ahnentafeln werden f├╝r die Tiere ausgestellt, f├╝r die vier Generationen Rassegleichheit nachgewiesen werden. Experimental - Ahnentafeln werden grunds├Ątzlich dann ausgestellt, wenn drei Generationen der Ahnen nicht der gleichen Rasse angeh├Âren.

┬ž 8

Geh├Ârt die Elterngeneration nicht der gleichen Rasse an, so erhalten die Jungtiere in der Experimental - Ahnentafel keine Rassebezeichnung, sondern nur den Vermerk "Langhaar", ┬äHalblanghaar" oder "Kurzhaar".

┬ž 9

Ausnahmen jedoch sind :

Jungtiere aus der Verbindung sich erg├Ąnzender Rassen, z.B. Burma -Siam, Tonkanese - Burma/Siam erhalten vollwertige Ahnentafeln mit der jeweiligen Rassebezeichnung.

Langhaarkatzen aus der Verpaarung Abessinier - Somali, Burma - Tiffany, Siam - Balinese, OKH und Mandarin, erhalten Vollstammb├Ąume, Kurzhaartiere jedoch mit der Rassezusatzbezeichnung VAR (= Variant) ├╝ber drei Generationen.

┬ž 10

Bombay gilt als Farbbezeichnung f├╝r schwarze Burmesen (vergleichbar Kart├Ąuser = BKH blau). Jungtiere aus Bombay - Burma erhalten deshalb Vollstammb├Ąume. Britisch Shorthair Katzen werden als BKH eingetragen. Genetische Abweichungen bzw. Sonderheiten werden in der Ahnentafel kenntlich gemacht.

┬ž 11

Jede Ahnentafel ist eine Urkunde, in der Eintragungen und ├änderungen nur vom Zuchtbuchamt des Felidae e.V. vorgenommen werden d├╝rfen. Zuwiderhandlung f├Ąllt unter den Begriff der Urkundenf├Ąlschung und kann strafrechtlich verfolgt werden. Die Ahnentafel wird vom 1.Vorsitzenden unterschrieben, ist jedoch nur rechtsg├╝ltig mit der zus├Ątzlichen Unterschrift des Z├╝chters.

┬ž 12

Zuchtkaterbesitzer sind verpflichtet, ihren der Allgemeinheit zur Verf├╝gung stehenden Zuchtkater immer unter Kontrolle und in tadellosem Zustand zu halten, sowie nur gesunde Zuchtkatzen zur Paarung anzunehmen. Der Nachweis ├╝ber einen j├Ąhrlichen Leukosetest oder eine Leucoseimpfung Impfung ist obligatorisch.
Es ist bei Androhung von Vereinsausschluss verboten, Katzen, die nicht registriert sind und deren Halter keinem Verein angeh├Âren, zur Verpaarung anzunehmen.

┬ž 13

Zuchtkater, welche in ein offizielles Deckkaterverzeichnis aufgenommen werden, sollten in der offenen Klasse mindestens einmal die Formnote "vorz├╝glich" errungen haben, ├Ąlter als 8 Monate sein und den Nachweis erbringen, mindestens einen lebenden Wurf gezeugt zu haben.

┬ž 14

Kater- sowie Katzenbesitzer sollten bestrebt sein, nur rassegleiche Tiere zu paaren. Eine Kreuzung verschiedener Rassen ist nur mit Zustimmung des 1.Vorsitzenden des Vereins m├Âglich.

┬ž 15

Nur gesunde, ungezieferfreie, entwurmte und geimpfte Katzen d├╝rfen einem, Zuchtkater zur Deckung zugef├╝hrt werden. Eine Zuchtkatze sollte erstmals mit vollendetem 9. Lebensmonat gedeckt werden. Aus medizinischen Gr├╝nden erw├╝nschte Ausnahmen m├╝ssen vorher vom 1.Vorsitzenden genehmigt werden und bed├╝rfen grunds├Ątzlich eines tier├Ąrztlichen Nachweises in Form eines Attestes. Nach der Paarung darf die Katze mindestens 14 Tage keinen Kontakt zu anderen Katern haben. Zuchtkater, wie auch Zuchtkatze, sollten vor der ersten Paarung auf einer Internationalen Ausstellung mit der Formnote "vorz├╝glich" bewertet worden sein. Anstatt des ┬ävorz├╝glich┬ô Nachweis einer Ausstellung, ist es in besonderen F├Ąllen auch m├Âglich eine Bescheinigung vom Tierarzt beizubringen, die best├Ątigt, das die Katze/der Kater zuchttauglich sind.

┬ž 16

Die Deckgeb├╝hr ist bei Abholung der Katze, bzw. nach erfolgter Paarung sofort f├Ąllig. Es ist nicht gestattet, sich anstelle der Deckgeb├╝hr ein Jungtier aus dem zu erwartenden Wurf versprechen zu lassen.

┬ž 17

Bleibt eine Paarung ohne Erfolg, ist der Besitzer des Deckkaters nach Ablauf der normalen Tr├Ąchtigkeitsdauer (63 - 68 Tage) sofort zu verst├Ąndigen. Eine kostenlose Paarung mit dem gleichen Kater ist zu gew├Ąhren, es sei denn, der Zuchtkater ist mittlerweile kastriert worden, oder er ist verendet. In diesem Fall ist mindestens die H├Ąlfte der erhaltenden Deckgeb├╝hr an den Katzenbesitzer zur├╝ckzuzahlen. Besondere Kosten f├╝r Transport und Verpflegung k├Ânnen im Falle einer Wiederholungsdeckung gesondert und angemessen in Rechnung gestellt werden.

Der ersten Paarung soll die Wiederholungspaarung innerhalb von drei Monaten folgen.

Bei Nichteinhaltung dieses Termins erlischt der Anspruch auf eine zweite, kostenlose Paarung oder auf sonstige Ersatzleistungen.

┬ž 18

Zur Sicherung von gesundem, widerstandsf├Ąhigem Nachwuchs sowie zum Schutze der Mutterkatze sollte zwischen zwei Geburten einer Katze eine Pause von sechs Monaten liegen. Innerhalb von zwei Jahren sind drei W├╝rfe erlaubt

┬ž 19

W├╝rfe m├╝ssen innerhalb von drei Wochen dem Zuchtbuchamt gemeldet werden. Die schriftliche Wurfmeldung zur Ausfertigung der Ahnentafel muss innerhalb von acht Wochen (bei Maskenkatzen 12 Wochen) nach der Geburt der Jungtiere erfolgen. Es ist der gesamte Wurf anzugeben. (auch Totgeburten) Bei Termin├╝berschreitung ist dem Vorstand des Felidae e.V. freigestellt, pro Ahnentafel ein Bu├čgeld zu erheben. Nach Ablauf von 16 Wochen werden keine Ahnentafeln mehr ausgestellt.

Bei wiederholtem Versto├č gegen diese Bestimmung kann Zuchtverbot erteilt werden.

Die Anmeldefrist f├╝r wei├če und vorwiegend wei├če Katzen, sowie f├╝r Point Katzen kann auf Antrag bis zum Zeitpunkt des / der Tests, um bis zu sechs Wochen verl├Ąngert werden. Die Entscheidung hier├╝ber obliegt dem Zuchtbuchamt.

Generell gilt: Die Zucht von wei├čen Katzen ist unabh├Ąngig von der Augenfarbe nur dann zugelassen, wenn zweifelsfrei feststeht, dass die wei├čen und/oder vorwiegend wei├čen Elterntiere auf beiden Ohren h├Ârend sind. Dies ist durch einen AUDIOMETRIETEST bei einem anerkannten und befugten Tierarzt nachzuweisen. Ausgenommen sind T├╝rkisch Van Katzen, die zwar auch ├╝berwiegend wei├č sind, aber nicht unter die Restriktion des Gen W fallen.

Die Verpaarung wei├č X wei├č ist generell verboten.

Hierzu geh├Ârt bindend, dass auch ein Chip bei den Elterntieren gesetzt ist und die Chipnummer auf der Wurfmeldung mit angegeben ist.

Ein anerkannter Audiometrietest kann nur unter Narkose erfolgen. (z.B. Ketamin- Kombinationsnarkose)

F├╝r alle Point Katzen wird dringend ein OPHTALMOLOGIETEST und das chipen vor Zuchteinsatz angeraten. Wei├če und vorwiegend wei├če Katzen, die zur Zucht eingesetzt werden, m├╝ssen vor Zuchteinsatz gechipt werden und den Negativnachweis des OPHTHALMOLOGIETESTS beim Zuchtbuchamt einreichen.

┬ž 20

├ťber Rasse- und Farbzugeh├Ârigkeit eines einzutragenden Tieres entscheidet zun├Ąchst der Z├╝chter mit der Wurfmeldung. In Zweifelsf├Ąllen bez├╝glich Rasse und Farbe eines Jungtieres ist das Zuchtbuchamt zu Rate zu ziehen. Falls sich dennoch auf einer Ausstellung eine andere Farbe herausstellt, ist dieses dem Zuchtbuchamt mitzuteilen. Der Richterbericht ist beizuf├╝gen.

┬ž 21

Die Abgabe von Jungtieren ist erst ab einem Alter von 12 Wochen erlaubt, wenn diese gesund, frei von Parasiten und voll gegen Katzenseuche und Katzenschnupfen schutzgeimpft sind. Unter zehn Wochen darf ein Jungtier keinesfalls ausgestellt werden.

┬ž 22

Dem K├Ąufer eines Tieres m├╝ssen Ahnentafel und Impfpass ausgeh├Ąndigt werden. Wir raten dringend, einen Kaufvertrag abzuschlie├čen.

┬ž 23

Die Weitergabe von Katzen f├╝r gewerbliche Handelszwecke, insbesondere an Zoohandlungen, Tierhandlungen, Pelztierfarmen, sowie als Versuchstier ist strengstens Verboten. Bei Versto├č gegen diesen Paragraphen wird der Vereinsausschluss vollzogen.

┬ž 24

Eine R├╝ckkreuzung auf ein Elternteil, sowie eine Halbgeschwisterverpaarung ist nur einmal in drei Generationen gestattet. ├ťber Geschwisterverpaarungen entscheidet das Zuchtbuchamt. In diesem Fall muss rechtzeitig ein Antrag mit Angabe von Gr├╝nden und Zuchtziel eingereicht werden.

┬ž 25

Katzen mit k├Ârperlichen Mi├čbildungen jeder Art, sowie Tiere mit Wesensm├Ąngeln sind von der Zucht auszuschlie├čen, wenn die "Mi├čbildungen" nicht urspr├╝nglich zum Ph├Ąnotyp der Katze geh├Âren wie z.B. Kurilian-Bobtail, Rexkatzen etc.

Scottish-Fold, Manx, Munchkin und Pudelkatzen, sind in Deutschland von der Zucht ausgeschlossen.

F├╝r alle Pointkatzen, gleich welcher Rasse, sollte ein Ophtalmologietest von den Elterntieren mit der Stammbaumbeantragung eingereicht werden.

F├╝r alle Kurzschwanz - Katzen ist die Vorlage einer Negativbescheinigung mit Chipnummer ├╝ber die Schmerzfreiheit obligatorisch.

F├╝r alle Rexkatzen ist eine Bescheinigung beizubringen, dass die Anlage zu Schnurrhaaren vorhanden ist, bzw. zum Zeitpunkt der Untersuchung Schnurrhaare vorhanden sind. Auch f├╝r diese Katzen ist der Nachweis nur mit eingetragener Chipnummer g├╝ltig.

┬ž 26

Genaue Farbbezeichnung einer Katze kann beim Zuchbuchamt erfragt werden.

┬ž 27

Jeder Zwinger kann im Auftrag des Vorstandes von einem Beauftragten unangemeldet besichtigt werden.

┬ž 28

Der Felidae e.V. erwartet von ihren Einzelmitgliedern, dass sie ihren Katzen freien Kontakt mit Menschen und anderen Katzen der Hausgemeinschaft erm├Âglichen, auch Zuchtkater d├╝rfen nicht v├Âllig isoliert von Mitkatzen oder Menschen gehalten werden.

┬ž 29

K├Ąfighaltung ist bei Androhung von Vereinsausschluss und Anzeige beim zust├Ąndigen Veterin├Ąramt strengstens untersagt.

┬ž 30

Bei auftretenden Krankheiten ist es obligatorisch, den Rat und die Hilfe eines Kleintierarztes einzuholen. Katzen, die aus medizinischen Gr├╝nden zeitweise separat gehalten werden m├╝ssen, ben├Âtigen erh├Âhte menschliche Zuwendung und eine besondere hygienische Unterbringung. Infekti├Âse Krankheiten sind dem Zuchtbuchamt umgehend zu melden.

┬ž 31

Die Katzen m├╝ssen regelm├Ą├čig gegen Katzenseuche und Katzenschnupfen geimpft werden. Die Ern├Ąhrung der Katze muss artgerecht sein und ihren Bed├╝rfnissen entsprechen. Krallenamputationen sind bei Androhung von Vereinsausschluss verboten, es sei denn, es liegen medizinische Gr├╝nde hierf├╝r vor. Die Bestimmungen des jeweils g├╝ltigen Tierschutzgesetzes sind strengstens einzuhalten.

┬ž 32

Im Falle hochinfekti├Âser Erkrankungen einer Katze (z.B. Leukose, FIP, Panleukopenie, Katzenschnupfen, Microsporie etc.), ist dem Zuchtbuchamt sofort Meldung zu machen. Das betroffene Mitglied darf so  lange keine Ausstellungen besuchen, keine Tiere verkaufen, keine Tiere z├╝chten und keine Tiere zum Decken geben oder annehmen, bis dem Zuchtbuchamt nachgewiesen ist, dass der Bestand wieder gesund ist.

Jede Abweichung von den vorstehenden Bestimmungen bedarf der vorherigen Genehmigung durch den Vorstand Es gilt in jedem Fall erg├Ąnzend zu den Zuchtbestimmungen die Satzung des Felidae e.V. . Verst├Â├če gegen diese Bestimmungen berechtigen den 1.Vorsitzenden, f├╝r eine bestimmte Zeit Zuchtverbot zu erteilen.

In schwerwiegenden F├Ąllen kann der Vorstand ein Mitglied aus dem Verein ausschlie├čen.






(C) by Felidae e.V. & Markus Ronneberger